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Datum/Zeit |
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19,38 € |
-0,74 € |
-3,82 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000ENAG999 |
ENAG99 |
- € |
- € |
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E.ON-Aktie: schlechte Quartalszahlen und noch düstererer Ausblick 19.11.2012
Heibel-Ticker
Berlin (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Heibel-Ticker" würden sich mittel- und langfristig aus der Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) raushalten.
E.ON habe in der letzten Woche schlechte Quartalszahlen veröffentlicht und einen noch düstereren Ausblick gegeben. Die Aktie sei in den vergangenen Wochen von 19 auf 14 Euro gerutscht. Bei 26% Kursverlust könnten den Experten die 6,7% Dividendenrendite gestohlen bleiben. Dennoch sei E.ON unter den Privatanlegern nach diesem Kurssturz wieder beliebt.
Rechnerisch möge manch einer Recht haben: Das Bewertungsniveau sei inzwischen sehr günstig. Und wie tief könne die Aktie wohl noch fallen, nach 26% Kursverlust? Dennoch würden die Experten nicht in E.ON investieren.
Energieversorger seien in unserer Gesellschaft zum Symbol für Lobbyismus geworden, für schmutzigen Strom aus Atomenergie und für Abzocke bei den Strompreisen. Die Experten wollten mal dahingestellt lassen, was an diesen Vorwürfen wirklich dran sein möge, doch die Unternehmen würden sich sicherlich keiner großen Beliebtheit in der Bevölkerung erfreuen.
Gleichzeitig suche der Staat nach Einnahmequellen. Die Rettung des Euro werde immer teurer und nun drohe auch noch die deutsche Wirtschaft auf eine Rezession zuzulaufen. Was glauben Sie, wo der Staat versuchen wird, zuzugreifen, fragen die Experten von "Heibel-Ticker". Natürlich bei denen, wo die Bevölkerung harte Eingriffe am ehesten akzeptieren werde. Und das seien nun einmal sicherlich auch die Energieversorger.
Um es im Volksmund auszudrücken: Glauben Sie wirklich, dass man der Atomlobby weiterhin gestatten wird, den Kapitalisten (Aktionären) eine Dividendenrendite von 6,7% zu bieten, fragen die Experten von "Heibel-Ticker" weiter. Nein, da werde man Wege finden, um davon etwas in den Staatssäckel fließen zu lassen. Und daher sei das Bewertungsniveau der E.ON-Aktie für die Experten derzeit kein verlässlicher Indikator. Möge sein, dass die Aktie nach diesem Ausverkauf eine Gegenbewegung vollführe.
Doch mittel- und langfristig würden sich die Experten von "Heibel-Ticker" aus der E.ON-Aktie raushalten. Das Kursziel sehe man bei 21 Euro. (Ausgabe 46 vom 16.11.2012) (19.11.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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